Name: Projekt Strontio-Beta, gemeinhin als Doctor June Strontio bekannt
Namensbedeutung: Strontio ist der Name des Wissenschaftlerpaares welches sie gezüchtet haben.
Da sie die zweite ihrer Reihe ist, hat sie die Kennung Beta inne.
Alter:Etwa 31 Jahre, genau ist ihr Alter jedoch nicht bestimmbar, da sie im physischen Sinne seit der Pubertät nicht mehr altert.
Geburtsort/planet:Erde, Metroville, Ein kleines beschauliches Vorstadtklonlabor mit vielen bunten Reagenzgläschen
Familie:- Doctor Ursula Strontio (MIA)
- Doctor Igor Strontio (Tot)
- Strontio Alpha (Klon, als Schwester geführt)
Rasse:Künstlicher Mensch
Beruf:Wahnsinnige Wissenschaftlerin mit Leib und Seele
Gesinnung:Böse
Aussehen:Strontio ist bei dem ersten Hinsehen absolut nicht das, was man sich von einem so genannten wahnsinnigen Wissenschaftler erwartet, denn sie ist klein, zierlich, beinahe niedlich zu nennen (wenn sie nicht gerade ihren dämonisch-geistlosen Blick drauf hat) und wirkt wie ein junges Mädchen um die 14-15.
Dies hängt mit der Tatsache zusammen, dass sie im eigentlichen Sinne nicht altert, aber dazu später mehr...
Mit etwa 1,55 Metern Größe ist sie schnell zu übersehen und für eine Frau ihres Alters eher unüblich klein, dennoch mangelt es ihr nicht an Möglichkeiten auf sich aufmerksam zu machen, denn das was sie durch ihre geringe Größe einbüßt, macht sie durch ihr wahnsinniges Lachen wieder wett.
Sie hat einen runden Kopf mit kleinen Ohren, einer langen spitzen Nase und einem spitzen Kinn.
Ihre Natürliche Augenfarbe ist Grau, ihr linkes Auge jedoch wurde durch eine Grün leuchtende synthetische Prothese ersetzt.
Die linke Seite ihres Gesichtes ziert eine lange Narbe, welche auch heute noch zu erkennen ist.
Ihre kurzen schwarzen Haare trägt sie zumeist akribisch glatt nach hinten gegelt, wobei fein säuberlich ein Haar neben dem anderen liegt, und das ohne dass sie jemals jemand hat dabei beobachten können, wie sie den einschlägigen Verschönerungsritualen mit Kamm und Bürste nachginge.
Ihr Körper ist klein und schmächtig, mit schlachsigen Gliedmaßen und kleinen Händen mit langen spitzen Fingern.
Ihre Kleidung variiert sie so gut wie niemals, und zu ihrer Standardausrüstung gehören ihre graue Uniform des Nomanisan-Science-Corps, welche einen hohen Stehkragen mit Abzeichen hat, eng anliegt und am ehesten an eine Imperial-Uniform aus Star Wars erinnert.
Darüber trägt sie einen weißen abwaschbaren Laborkittel welcher ob ihrer geringen Größe beim Laufen über den Boden schleift.
An den Händen trägt sie ellenbogenhohe schwarze Laborhandschuhe aus Gummi.
(Und der Erste der einen Witz über Hinterteile von Kühen macht wird von ihr in Salpetersäure gekocht..)
Unten rum trägt sie eine graue Hose in der gleichen Farbe wie sie ihre Uniform hat, sowie darüber gezogene eng anliegende stets geputzte schwarze Kampfstiefel.
Gelegentlich trägt sie auch eine dunkel getönte luftdichte Schutzbrille, oft auch als stilistisches Attribut nach hinten.
Charakter:Doctor Strontio ist ungleich zu ihrem harmlosen Erscheinungsbild ein Charakter mit dem man als gewöhnlicher Mensch freiwillig eher selten mehr zeit als erforderlich würde verbringen wollen.
Sie ist zynisch, technophil, berechnend und gibt auch nach aussen hin zu erkennen, dass sie mit den meisten Menschen in ihrer Umgebung weitaus weniger anzufangen weiss als mit irgendeiner ihrer Erfindungen.
Sie wirkt stets wie aus dem Ei gepellt hat eine äußerst geringe Fehlertoleranz und wenn etwas nicht nach ihren Wünschen läuft verliert sie schnell genug die Fassung um auch größere Leute das Fürchten zu lehren, und/oder an die Arbeit zu bekommen.
Zwar hat sie normale Gefühle wie jeder andere auch, sie zieht es jedoch vor, diese nicht zu zeigen, geschweige denn in ihren Arbeitsalltag mit einfließen zu lassen, es sei denn es handelt sich dabei um Stolz oder Verzückung bei einem gelungenen Experiment oder einer herausragend funktionierenden Entwicklung sowie einen Grund für die Königsdisziplin aller Widersacher : Rachegelüste gegenüber einem Superhelden.
Sie hat kein Interesse an Freundschaften sofern diese für sie nicht ergiebig erscheinen, sprich beide auf einer Wellenlänge liegen.
Gleiches gilt für Beziehungen, wobei dies bei Strontio so oder so eher Mittel zum Zweck wäre um potentiellen Nachwuchs zu zeugen.
Stärken:- Intelligent und analytisch
- Hinterhältig (Für sie ist sowas doch klasse ^^)
- Sie kann mit so gut wie allem was mit Technik zu tun hat
- Sie spricht alle wichtigen Sprachen + Französisch
- Sie ist flexibel und kann sich schnell in eine neue Situation einfinden.
- Sie ist ein Improvisationstalent
- Sie kann so gut wie alles durch Ausdruckstanz ausdrücken - Zumindest für diejenigen, die es deuten können.
Schwächen:- Cholerisch
- Hinterhältig
- Dadurch dass sie aussieht wie eine Jugendliche nimmt sie nicht unbedingt jeder ernst.
- Sie ist koffeinsüchtig für Kaffee würde sie fast alles tun.
- An ihrem Irren Lachen ist sie für Eingeweihte schnell zu erkennen.
- Sie kann mit Maschinen mehr anfangen als mit Menschen
- Sie altert nicht
Besonderheiten:- Ihre Verletzungen heilen in wenigen Minuten, wenn nicht sogar Sekunden, dies jedoch ist auch gleichzeitig ihr Dilemma, da sie nicht altert. Ob sie sterben kann ist nicht bekannt.
- Sie hat in der Zunft der wahnsinnigen Wissenschaftler einen sehr guten Ruf, auf welchen sie auch sehr viel Wert legt.
- Um diesen Ruf aufrechtzuerhalten schreckt sie auch nicht davor zurück ihre eigene Schwester zu verraten.
- Sie führt ständig einen quadrovektorierten Kosmothermalblaster mit sich.
- Mit ihrer Augenprothese kann sie durch Wände und Wäsche sehen, sowie mit der Zielsuchfunktion gekoppelt an das OS ihrer Waffe automatisch Ziele locken und treffen.
- Sie ist schwer koffeinabhängig und benötigt in schwächelnden Zeiten sogar Espresso-infusionen.
- Ihr unerfüllter Traum ist ein Penthouse auf dem Mars, in welches sie sich nach getaner Arbeit (Dem vernichten der Erde natürlich ^^) mit ihrem Arbeitskollegen Lagota zurückziehen möchte.
Vorlieben:- Koffein in allen Variationen.
- Alle Arten von Robotern, je gefährlicher umso lieber.
- Unterirdische Tunnelsysteme (Diese findet sie romantisch)
- Das Material ihrer Gummihandschuhe, beziehungsweise Gummi allgemein.
- Laute, leuchtende helle Explosionen.
- Der Duft von Weichmacher und Lösungsmittel.
- Australisches Bier.
Abneigungen:- Superhelden jeglicher Art.
- Superhelden mit welchen sie eine persönliche Fehde hat. (Die ganz besonders!!!)
- Sonne.
- Alpacaboy, den dummen Assistenten ihres Vaters welcher mit der Assistentin eines Superhelden durchgebrannt ist.
- Ihre Schwester Alpha, da diese als 'Wohltäterin' eine Schande für alle irren Wissenschaftler ist.
- Alles tapsige, flauschige, plüschige mit Kulleraugen.
- Den Bürgermeister von Metroville.
Lebenslauf:Strontio-Beta wurde vor 31 Jahren in einem Beschaulichen kleinen Genlabor in Metroville gezüchtet.
Man kann prinzipiell sagen dass sie, und ihr vorangegangenes Modell Alpha Wunschkinder waren, denn ihre Eltern, Igor und Ursula Strontio, zwei noble Vertreter der Wiedersacheruntergruppierung "Wahnsinnige Wissenschaftler" suchten bereits seit Jahren nach einer Möglichkeit, künstliche Supers zu erzeugen.
(Supers sind im Universum von 'The Incredibles' Menschen mit Superkräften, wie zB Elastigirl, Mr. Incredible etc)
Nach mehreren Versuchen an bereits voll entwickelten Supers gelang es den beiden, das vermeintliche Gen zu isolieren, und damit zwei menschliche Zellkulturen zu veredeln, und diese zu je einem künstlichem Menschen heranzuzüchten.
Die beiden identischen Lebensformen waren nach wenigen Monaten bereits fertig und wurden fortan als offizielle Kinder der Strontios geführt.
Sie verlebten eine für ihre Zunft vollkommen normale Kindheit :
Mit vier begannen ihre Eltern sie in den Basisfachgebieten 'Lasertechnologie', 'Das Anwenden von Pritschen mit Kreissägen', 'Pyromanik' und 'Irre Lachen' zu unterrichten.
Als Strontio 6 war verschwand ihre Mutter in einer selbst initialisierten Raum-Zeit-Anomalie wobei sie interessanterweise 60 Jahre in der Vergangenheit die Mutter ihrer eigenen Mutter geworden sein werden wird.
Als die beiden Kinder 8 waren folgten auf dem Lehrplan dann auch 'Robotik', 'Zeitportale', 'Mutantendiplomatie', '112 Wege sich ein Raumschiff zu improvisieren' sowie 'Warum es sinnvoll ist einem Superhelden NICHT seine Pläne zu verraten'...
Schon zu diesem Zeitpunkt begann Strontio's Schwester Alpha alarmierende Persönlichkeitsveränderungen zu zeigen :
Statt mit Sprengstoff zu spielen spielte sie lieber mit Puppen.
Statt mit Tieren Versuche durchzuführen kuschelte sie lieber mit diesen.
Strontio bekam ein gewisses mulmiges Gefühl beim Betrachten des anormalen Verhaltens ihrer Schwester, ebenso wie der Vater der beiden, und der Rest der Familie...
Als Strontio 12 war starb schliesslich ihr Vater - An einem Roboter.
Der Kampfroboter, welchen er entwickelt hatte um alle störenden Elemente welche möglicherweise in ihr Labor eindrangen zu vernichten, vernichtete kurzerhand Igor Strontio und fügte June ebenfalls erheblichen Schaden zu wodurch sie ein Auge verlor.
Dieses ersetzte sie jedoch kurzerhand selbst durch eine Prothese welche durch Wände und Kleidug sehen konnte.
Dieser doch eher unschöne Zwischenfall veranlasste Strontio ferner, die Arbeit ihres Vaters aufzugreifen, und diverse kleinere Feineinstellungen an der Programmierung des Roboters zu korrigieren damit dieser vernünftig in den Alltag der Strontios integriert werden konnte.
Als Strontio bemerkte, dass ihre Schwester keinerlei Interesse daran hatte den Entwicklungsfehler zu korrigieren um die Auslese zu verschärfen musste sich Strontio unweigerlich mit der Tatsache abfinden, dass mit ihrer Schwester irgendetwas nicht stimmte.
Etwas angewidert, dies aber vorerst tolerierend wandte Strontio sich voll und ganz ihrer Arbeit zu, wobei schliesslich mit Erreichen der Pubertät sowohl bei ihr als auch ihrer Schwester die Superkräfte zum Vorschein kamen.
Da diese bei jedem Super anders ausfielen wussten die beiden nicht was sie erwartet, stellten jedoch bald beide fest, dass ihre individuelle Fähigkeit darin bestand, dass sich ihr Körper unwahrscheinlich schnell und effektiv Zellen regenerieren konnte.
So heilten Verletzungen in horrender Geschwindigkeit und sie mussten so gut wie gar keinen Schlaf mehr zu sich nehmen.
Das einzige was nicht heilte waren Strontio's Narbe im Gesicht sowie Auge, da sie sich diese Verletzungen vor dem Erwachen ihrer Kräfte zugezogen hatte.
Dies war auch die Zeit, in welcher Strontio begann über das Internet regen Austausch an Ideen und Entwicklungen zu betreiben, wobei sie besonders interessiert an der Karriere eines vielversprechenden Kandidaten auf Nomanisan-Island hatte, welcher mit Nullpunkt-Energie arbeitete. (Und an der Auslöschung aller Supers, aber das ist jemandes andere lange und tragische Geschichte...)
Mit einem zweiten interessanten Kandidaten tauschte sie Pläne für Orbitalwaffen aus, und begann recht bald, mit ihm auch im realen Leben zusammenzuarbeiten.
Kriegsmeister Bob Lagota, so sein Name war einer der wenigen Leute, welche in Kaltherzigkeit, Perfidität und Hinterhältigkeit vollkommen auf Strontio's Wellenlänge lagen, und so war es kaum verwunderlich, dass die beiden eine gemeinsame Bergkuppe bezogen, auf welcher sie sich ein Observatorium mit einer kleinen beschaulichen Raketenbasis einrichteten, von wo aus sie ihre dämonischen Pläne schmiedeten.
Als Paradeprojekt griff Doctor Strontio die Forschung an Zeitreisen wieder auf welche ihre verschwundene Mutter betrieben hatte, wobei sich Strontio unter anderem auf die Memoiren einer spontan vor 60 Jahren in Metroville aufgetauchten Frau stützte, welche zufälligerweise den gleichen Namen trug wie ihre Mutter, und auch so aussah, und interessanterweise auch identische Forschungsansätze hatte...
Zwar hatte Strontio bis dato noch nicht wiederholen können was damals geschehen war, sprich einen stabilen temporalen Übergang der überlappenden Raum-Zeit-Schichten zu erstellen, es gelang ihr jedoch ein partiell zu Zeitreisen befähigtes Gefährt zu entwickeln, welches die Welt in Angst und Schrecken versetzen sollte :
Der Zeit-Einkaufswagen!
Ein Einkaufswagen welcher die Zeitachse entlang fahren konnte, und Platz für mehrere Insassen und ein Labor bot ohne sich optisch von einem anderen Einkaufswagen zu unterscheiden.
Davon entwickelte sie drei Modelle, wobei ihr eines von einem kleinen Mädchen und ein anderes von einem großen Mädchen abgekauft wurden.
Etwa zu dieser Zeit begann sich der Zustand ihrer Schwester zu dramatisieren - Nachdem sie sich schon weigerte das noble Werk ihrer Familie fortzuführen kollaborierte sie nun mit Gesetzeshütern und Bürokraten, was Strontio dazu veranlasste ihre Schwester vor den zentralen Rat der wahnsinnigen Wissenschaftler Metroville's zu bringen, welche daraufhin ein Verfahren gegen Alpha führten, welches mit ihrem Ausschluss auf der ehrwürdigen Zunft wahnsinniger Wissenschaftler endete.
Strontio wandte sich nach dem für sie zufriedenstellenden Verfahren wieder ihrer Arbeit zu, und arbeitete gemeinsam mit Lagota an diversen Vernichtungsplänen in der Absicht mit ihm eines Tages den Mars beziehen zu können, schliesslich jedoch kam alles ganz anders und sie verschwand vom einen auf den anderen Tag aus ihrem Labor.
Avatarperson:Wird nachgereicht sobald ich eine passende gefunden habe

Eine (etwas ältere) Skizze von ihr gibt's jedenfalls hier :
http://commander-june.deviantart.com/art/Strontio-Beta-Incredibles-OC-96225936