Besonderheiten: __Übernatürliche Stärke__
Jeder, der schon mal irgendeinen Film oder ein Buch über Vampire gesehen oder gelesen hat, der weiß, dass sie über eine körperliche Stärke verfügen, die die eines normalen Menschen bei weitem übersteigt. Natürlich ist auch ein Vampir nicht unendlich stark, doch Silvan wäre zumindest relativ problemlos in der Lage, einen vollbesetzten Bus anzuheben.
__empfindliche Sinnesorgane__
Es ist ebenfalls weit bekannt, dass Vampire verstärkte Sinne haben, so kann Silvan besser riechen, hören, sehen und schmecken als Menschen. Außerdem kann er im Dunklen besser sehen als sie.
__erhöhte Geschwindigkeit__
Silvan kann sich, wie alle Vampire seiner Art, schneller fortbewegen und so kann er in wenigen Sekunden eine ganze Stadt durchqueren.
__Resistenz gegen Verletzungen und menschliche Krankheiten, Unsterblichkeit__
Der weit verbreitete Mythos, Vampire könnten nur durch Holz verletzt werden, ist falsch. Sie können durch alles verletzt werden, jedoch ist es wahr, dass ihre Wunden sehr viel schneller verheilen als die eines normalen Menschen, was es so schwer macht, sie zu töten. Klingen aus Titan können ihnen jedoch ernsthaft schaden und lösen in ihrem Körper eine Art chemische Reaktion aus, die ihre Körper vernichtet. Ist ein Vampir zu lange einer solchen Klinge ausgesetzt, so stirbt er, genauso, wenn er zu lange Sonnenlicht ausgesetzt ist. Außer durch Verletzungen kann ein Vampir jedoch nicht sterben. Für menschliche Krankheiten sind Vampire nicht anfällig.
__Manipulation/hypnotische Kontrolle__
Silvan kann so unter großer Konzentration andere in Schlaf versetzen oder ihnen Erinnerungen an ihr Zusammentreffen mit ihm löschen. Diese Dinge kosten ihn jedoch sehr viel Energie, weshalb er meistens davon absieht, Gebrauch von dieser Fähigkeit zu machen.
__charismatisches Auftreten__
Es ist kein Geheimnis, dass Menschen von einem Vampir fasziniert sind. So kann er andere gut durch charismatisches Auftreten manipulieren. Dies klappt jedoch nicht bei jedem Menschen, denn auch, wenn er sehr geübt darin ist, kann es natürlich passieren, dass sein Gegenüber den Manipulationsversuch durchschaut.
__Kontrolle über Wind__
Silvan beherrscht diese Fähigkeit trotz seines hohen Alters noch nicht sehr gut, er hat sie erst irgendwann während der letzten 200 Jahre bekommen. Er ist in der Lage, Windstöße aufkommen zu lassen und so Gegner „wegzuschleudern“, jedoch sieht er meistens davon ab, da er diese Fähigkeit erstens nicht besonders gut beherrscht, sie ihn zweitens sehr viel Energie kostet und er drittens der Ansicht ist, dass seine physische Stärke vollkommen ausreicht.
__Empfindlichkeit gegen Sonnenlicht__
Je älter ein Vampir ist, desto weniger verträgt er das Sonnenlicht. Aus diesem Grund kann Silvan nicht länger als wenige Minuten nach draußen gehen, ohne dass seine Haut beginnt zu verbrennen. Wenn es so stark bewölkt ist, dass die Sonne nicht direkt auf ihn scheint, kann er sich länger draußen aufhalten, denn nur das direkte, pralle Sonnenlicht schadet ihm.
__Besonderheit über Silvans Vampirart__
Wie bereits erwähnt, besitzen die Vampire von Silvans Art Dermaglyphen, die ihre Brust zieren. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass sie, entgegen dem verbreiteten Vampir-Mythos, NICHT zwingend durch einen Biss zum Vampir werden, sondern dass dies auch vererbt werden kann. Diese Vampirkinder können jedoch nur mit so genannten Stammesgefährtinnen gezeugt werden, Frauen, die ganz besondere übersinnliche Fähigkeiten haben.
Hat ein Vampir eine dieser Frauen zu seiner Gefährtin erwählt, so ist es üblich, dass sie, oftmals verbunden mit dem Sexualakt, gegenseitig von ihrem Blut trinken. Das Blut des Vampirgefährten stärkt die Stammesgefährtin ebenfalls und verschafft ihr ein ewiges Leben, solange sie von seinem Blut trinken kann. Ihm hingegen dient es als Nahrung, so dass er nicht darauf angewiesen ist, andere Menschen zu töten um ihr Blut zu trinken.
Des Weiteren sei noch gesagt, dass durch den „Austausch“ des Blutes eine besondere Verbindung zwischen dem Vampir und seiner Gefährtin geschaffen wird, so dass sie spüren können, ob der jeweils andere in der Nähe ist und wie es ihm geht.
Vorlieben: - Blut von schönen, jungen Frauen
- Rache
- Zynismus
- Wein
- die Nacht
- seine übernatürlichen Fähigkeiten
Abneigungen: - jemanden verlieren
- naive Menschen
- das Gute
- Sonnenlicht
- Titanklingen
- Gefühle für andere Menschen entwickeln
Lebenslauf: Natürlich käme Silvan niemals auf die Idee, einem unwissenden Menschen im Ernst sein wahres Alter zu verraten – denn wer würde ihm denn schon glauben, dass er allen Ernstes schon 762 Jahre alt ist?
Und doch ist genau dies die Wahrheit, denn er wurde vor 762 Jahren in Cardiff geboren. Natürlich war Cardiff damals noch nicht so groß, wie es heute ist, doch immerhin bestand diese Stadt schon damals seit ein paar hundert Jahren und genau dort lebten seine Eltern.
Natürlich muss man sich vorstellen, dass die Zeiten damals noch vollkommen anders waren, viel härter als heutzutage. Besonders schwierig war das Leben für die Familie damals, weil sich Silvan und auch sein Vater am Tage nicht draußen aufhalten konnten, so dass nur Rhiannon tagsüber diesen Dingen nachgehen konnte. Den Menschen wurde erzählt, die beiden litten an einer schweren Krankheit, die sie bettlägerig machte. Natürlich waren einige Leute misstrauisch, doch es reichte niemals aus, um ihnen irgendetwas anzulasten, denn natürlich war der Aberglaube der Menschen damals noch viel größer, als es heute der Fall ist.
Silvan war ein aufgeweckter, kleiner Junge und vor allem war er sehr, sehr neugierig. Auch, wenn er das Haus bei Tag nicht verlassen konnte, so erkundete er doch alles, was er in diesem finden konnte und irgendwann war er dann auch alt genug, um das Haus bei Nacht gemeinsam mit seinem Vater zu verlassen. Natürlich ging sein Vater nicht auf die Jagd nach Menschen – ihm reichte das Blut seiner Gefährtin, um sich zu ernähren – doch er wollte, dass sein Sohn zumindest etwas von der Welt zu sehen bekommen würde.
So wuchs er langsam zu einem aufgeweckten kleinen Jungen heran, der von seinen Eltern zwar alles Wichtige beigebracht bekam, was er als Vampir und auch für das Leben unter den Menschen wissen musste.
Als er jedoch nur fünf Jahre alt war, wurde sein Vater in einen Kampf mit einem anderen Vampir verwickelt und schließlich von diesem getötet. Natürlich trauerte die kleine Familie um Elias und Silvan vermisste seinen Vater sehr, denn auf einmal war er mit seiner Mutter vollkommen allein. Auch für diese war es eine sehr harte Zeit und doch schaffte sie es irgendwie, gut für ihren Sohn und auch sich selbst zu sorgen.
So wuchs Silvan weiter heran und wurde im Laufe der Jahre zu einem Jugendlichen. Er lernte immer mehr, wie er sich unter Menschen zu verhalten hatte, wenn er denn mal mit normalen Menschen in Kontakt kam und er lernte sogar einige andere Vampire kennen. Schließlich erfuhr er davon, dass einige Vampire sich zu einem festen Stamm zusammengeschlossen hatten. Sie alle stammten aus Großbritannien und auch Silvan schloss sich ihnen an. Sie alle lebten schließlich im gleichen Ort, um in einem Ernstfall nicht allzu weit voneinander entfernt zu sein. Auch seine Mutter verkehrte nun öfter mit den anderen Vampiren und fand schließlich einen neuen Gefährten, William.
Silvan freute sich sehr für seine Mutter. Er wusste, wie sehr es ihr in den letzten Jahren geschadet hatte, kein Blut eines Gefährten mehr zur Verfügung zu haben; ihr Körper hatte wieder zu altern begonnen. Darüber hinaus wusste er natürlich, wie einsam er sich fühlte. Er selbst war nun schon etwa dreißig Jahre alt und entwickelte sich immer mehr zu einem charismatischen und selbstbewussten jungen Mann, der mit Worten umzugehen wusste.
So verbrachte er die nächsten zwanzig Jahre in Gesellschaft der anderen Vampire des Stammes. Schließlich bekam er sogar noch einen Bruder, Alcott, welcher der Sohn von seiner Mutter und William war. Für diesen Jungen entwickelte er einen starken Beschützerinstinkt, denn schon immer hatte er sehr an seiner Familie – beziehungsweise an seiner Mutter – gehangen und er freute sich wirklich von ganzem Herzen über diesen Familienzuwachs.
Er war dabei und sah zu, wie sein kleiner Bruder heranwuchs und gemeinsam mit William brachte er ihm alles bei, was ein Vampir ihrer Meinung wissen musste, so, dass Alcott auch im Laufe der Jahre zu einem intelligenten jungen Mann heranwuchs.
Silvan hatte die Hundert gerade überschritten, als er Faye kennen lernte. Von Anfang an schien die Chemie zwischen ihnen zu stimmen. Sie hatte die übernatürlichen Fähigkeiten, die Stammesgefährtinnen auszeichnen und war eine unglaublich liebenswürdige Frau. Die beiden verliebten sich schnell ineinander und schon bald waren die beiden Gefährten.
Die nächsten Jahre verliefen eher unspektakulär. Er reiste ein wenig mit seiner Gefährtin umher, doch nach etwa dreißig Jahren kehrten die beiden nach Wales zurück. Der Anlass war die Schwangerschaft Fayes. Ja, die beiden erwarteten ein Kind und so brachte seine Gefährtin schließlich den kleinen Silas zur Welt.
Diesen zogen sie in Cardiff heran und für sehr viele Jahre lebte die Familie glücklich dort. Silvan war überglücklich über seine Frau und seinen Sohn und er war sich sicher, dass er in ihnen ein Glück gefunden hatte, das er niemals wieder hergeben würde. Und doch war das Glück in dieser Sache leider nicht ewig auf seine Seite, wenn auch für mehrere hundert Jahre.
Er hatte gerade seinen 551. Geburtstag hinter sich gebracht, als einige Vampire seines Stammes sich verschworen. Sie hatten schon lange Gefallen an Faye gefunden gehabt und wollten sich nun nehmen, was sie so sehr begehrten. Natürlich war weder Silvan bereit, seine Frau einfach an irgendwelche daher gelaufenen „abzutreten“, denn er liebte sie über alles und versuchte, sie unter Einsatz seines Lebens zu verteidigen, doch sie waren in der Überzahl. Es entbrannte ein hitziger Kampf zwischen den Verrätern, Silvan und einigen Leuten, die auf seiner Seite kämpften, unter ihnen sein Sohn Silas, der in diesem Kampf fiel. Auch Faye überlebte dieses Ereignis nicht.
Silvan verfiel in einen Akt der Rache. Nach und nach rächte er sich an allen, die er in irgendeiner Art und Weise mit dem Tod seiner Gefährtin und seines Sohnes verantwortlich machte, doch das reichte ihm noch nicht.
Er verfiel in einen Blutrausch und so war er wochenlang auf der Suche nach Unschuldigen, bevorzugt junge Frauen, denen er das Blut aussaugen konnte. Glücklicherweise konnte er zumindest diese Phase nach einigen Wochen überwinden, doch sein Hass auf Seinesgleichen blieb. Er fing nicht an, grundsätzlich alle anderen Vampire zu hassen, doch denen seines Stammes konnte er nicht mehr vertrauen. Er verließ nicht nur Wales, sondern Großbritannien und so zog es ihn nach Dänemark. Dort lebte er für die nächsten hundert Jahre. Er lernte, wie er andere Menschen gut manipulieren konnte und fand immer mehr Gefallen daran, andere leiden zu sehen. So füllte sich sein Herz immer mehr mit Dunkelheit und er verfiel mehr und mehr der bösen Seite.
Vor etwa zwei Wochen ging er gerade des Nachts durch einen Wald, als er plötzlich spürte, wie er den Boden unter den Füßen verlor und sich alles um ihn herum zu drehen schien, woraufhin er sich in Utopia wieder fand. Zu Anfang fand er es sehr ungewohnt dort, doch er fängt langsam ein, sich dort einzuleben.
Avatarperson: Julian McMahon
Quellen: Die Idee der Vampirart (in Bezug auf die Dermaglyphen, Stammesgefährtinnen etc.) entstammt den Midnight Breed Romanen von Lara Adrian.
Die Fähigkeiten der Vampire wurden teilweise aus den Romanen und zum Teil von hier entnommen:
http://home.arcor.de/moonlight-shadowcastle/abilitiesde.htm Der Charakter selbst ist jedoch nur an die genannten Romane angelehnt und entstammt ansonsten meiner Fantasie.
-Zweitchara von Davina Laverne-