Name: Bernd. Einfach nur Bernd das Brot.
Namensbedeutung: Bernd ist die Kurzform von Bernhard und das wiederum leitet sich vom althochdeutschen bero (Bär) und hart (stark, hart, kühn) ab. Er bedeutet somit „Stark wie ein Bär, Bärenstark“. Na, ob das wirklich auf ein Brot passt? Man darf durchaus seine Zweifel daran hegen.
Alter:Irgendwo zwischen alt und jung. Kann man bei diesem Brot nicht genau sagen.
Geburtsort/planet:„Geboren“ in einer Bäckerei auf dem Planeten Erde.
Familie:Verwandt mit diversen anderen Kastenbroten, die zur gleichen Zeit im Ofen lagen und vom gleichen Teig stammten. Als Vater könnte man durchaus ein besonders großes Exemplar dieser Art ansehen oder halt den Bäcker persönlich, der ja alle Zutaten zusammen schmiss. Eine gewisse Verwandtschaft mit einem Zwiebelbaguette liegt ironischerweise bewiesenermaßen vor. Bernd ist nämlich der Cousin vom Zwiebelchen. Leider kennen die beiden sich nicht persönlich.
Geschwister hat Bernd sowohl große, als auch kleine. Letzteres ist ein Sack voll Brötchen, der leider auf mysteriöse Art und Weise verschollen ist.
Rasse:Bernd ist ein Kastenweißbrot der Gattung „Homo Brotus Depressivus“ („depressiver Brot-Mensch“).
Beruf: Allzweckbrot. Wird meistens für die bekloppten Experimente und Erfindungen von Briegel dem Busch nahezu als Testkaninchen, pardon, Testbrot missbraucht.
Gesinnung: Kann ein Brot eine Gesinnung haben? Ja? Seid ihr euch da auch wirklich sicher? Mist. Gut, okay. Schön. Sagen wir... neutral.
Aussehen:Wie ein Kastenweißbrot nun einmal aussieht. Brotig und kastenförmig. Nicht zu verwechselt mit einem Toastbrot, dass noch nicht geschnitten wurde. Die Beine des Brotes befinden sich an dem einem Ende, also dem unteren. Die Arme sind viel zu kurz, weil sie einfach nicht vorhanden sind, da die Hände direkt am „Körper“ sind. Dies ist auch häufig ein gewisser Beschwerdepunkt des Brotes („Meine Arme sind zu kurz.“).
Bernds Gesicht ist auch relativ Simpel aufgebaut: Ein Redeschlitz, zwei Kulleraugen und meistens ein eher... deprimierter bis genervter Ausdruck. Das Brot ist zwar durchaus in sehr sehr seeeeeeehr seltenen Fällen auch in der Lage zu lachen, aber... wie gesagt, das tritt mehr als selten auf.
Charakter:Das Brot besitzt einen recht fatalistischen Charakter und wird ab und an auch mal ein wenig zynisch. Wenn es etwas gibt, was Bernd gerne macht, dann ist das beispielsweise das Anstarren seiner Südwand daheim, das Auswendiglernen des Musters seiner Raufasertapete, das Lesen der Zeitschrift „Die Wüste und du“ oder die Erweiterung seiner Videosammlung „Die langweiligsten Eisenbahnstreckenfahrten“.
Ein Wort, welches Bernd sehr oft benutzt ist folgendes: Mist.
Manchmal besitzt das Brot auch einen trockenen, etwas schwarzen Humor, welcher zum Großteil daraus resultiert, dass er förmlich vom Pech verfolgt wird, wenn das Schaf und der Busch in der Nähe sind.
Stärken: + meckern, nörgeln
+ Muster auswendig lernen
+ die Steigerung des Wortes Mist („Doppel-Mist.“, „Ober-doppel-riesen-Mist.“)
+ singen. Ja, dieses Brot kann singen! O.o
Schwächen:- zu kurze Arme
- dämliche „Freunde“
- fast dauerhafte miese Laune
- eignet sich nicht gerade als Partyclown
- wird vom Pech förmlich verfolgt
- wird durch Alkoholkonsum ‚bekloppt’ (er schließt sich auf dem Damenklo ein und bewirft jeden mit Seife, der „das Lied vom lustigen Heringssalat“ nicht kennt/nicht singen kann.)
Besonderheiten:Ist es nicht schon besonders genug, dass es sich hierbei um ein sprechendes Brot handelt, dass sich sogar eigenständig fortbewegen und ernähren kann?
Vorlieben: + Ruhe
+ Mehlsuppe
+ lesen
+ Raufasertapete
+ seine Südwand daheim
Abneigungen:- das Schaf mit seinen verrückten Stunts
- der Busch mit seinen ebenso verrückten Erfindungen und Experimenten
- Explosionen
- die räudige Studiokatze Morle
Lebenslauf:Bernd wurde irgendwann in einer Bäckerei gebacken und sollte auch als ein Bestandteil einer Werbekampagne dieser Bäckerei-Kette auftreten. Nut leider floppte diese Kampagne, weshalb Bernd zum KI.KA gehen musste, um dort arbeiten zu können. Dies sei angeblich auch der Grund dafür, warum er die ganze Zeit so deprimiert dreinschaut.
Beim KI.KA traf Bernd unweigerlich auf das Stuntschaf Chili und den erfindungsbegeisterten und auch etwas durchgeknallten Busch Briegel. Die beiden nutzten Bernd immer wieder als Versuchsbrot für diverse neue Erfindungen von Briegel, was meistens zur Folge hatte, dass es entweder einen Brand, eine Explosion oder irgendeine andere Katastrophe im Studio gab.
Hin und wieder wurde Bernd auch als schauspielerndes Brot genötigt, obwohl er viel lieber daheim vor seiner Südwand gesessen und diese einfach wortlos angestarrt hätte.
Eines Tages hatte der Busch mal wieder irgendeine von seinen ach so tollen Ideen für eine neue ‚total tolle’ Erfindung. Wie immer musste Bernd diese testen. Es blieb ihm ja auch nichts anderes übrig. Und wie jedes Mal, kam es zu einer Katastrophe. Der ganze seltsame Apparat, den Briegel da zusammengetüdelt hatte, flog in die Luft und schleuderte Bernd mal eben durch das halbe Studio. Zumindest glaubte man das.
Als das etwas bewusstlose Brot wieder zu sich kam, fand es sich jedenfalls an einem Ort wieder, welcher weder das Studio, noch die Garderobe, noch sein zuhause war. „Mist.“
Avatarperson:Bernd das Brot.