Name: Robin "Hood" of Loxley
Alter:21 Jahre
Geburtsort/planet:ein Dorf in Nottinghamshire, England
Familie:Vater: Ailric of Loxley; Förster
Mutter: unbekannt
Onkel: Sir Gamewell, Gutsherr
Rasse:Mensch
Beruf:Räuber
Gesinnung:Neutral
Aussehen:Robin ist ein großer und breitschultriger junger Mann, der sehr sportlich und durchtrainiert ist. Er hat gold-braunes mittellanges Haar und trägt ein Oberlippen- und ein Ziegenbärtchen, die im Licht wie seine Haare golden schimmern. Robin trägt wie seine Gefährten stets ein grünes Wams und grüne Beinkleider. Was er auch nie ablegt, sind sein Eibenholz-Langbogen, seine Pfeile und ein Horn, mit denen er stets seine Schar zusammenrufen konnte, indem er dreimal hineinbließ. Robin trägt auch gerne eine Mütze, meist mit einer langen Feder drinsteckend.Er lacht viel und gerne und im Großen und Ganzen hat er eine positive Ausstrahlung.
Charakter:Robin ist ein glücklicher und lebensfroher Mensch. Er lässt sich von nichts und niemandem die Laune verderben und behält selbst in den schlimmsten Situationen seinen Humor. Allerdings ist diese gute Laune nicht immer angebracht. So kommt es des öfteren vor, dass der sich über andere Menschen lustig macht, sie verspottet und hochmütig wird. Manchmal übernimmt er sich auch und muss dann einstecken. Das einzige, was ihm richtig die Laune verderben kann, ist, wenn er miterleben muss, wie Unschuldigen Leid widerfährt. Er hasst die Ungerechtigkeit, die stets dem Volk unter der Regierung von König Heinrich bzw. der Obrigkeit von Nottingham widerfährt. Daher hat Robin generell eine Abneigung gegen den Adel. Daher raubt er den ein oder anderen durchreisenden Adeligen aus, der den Sherwood-Forest zu passieren gedenkt.
Doch trotz allem ist Robin ein Edelmann. Er nimmt nur von den Reichen und verschont Arme, Frauen und Kinder. Daher ist er bei diesen sehr beliebt und es schließen sich auch von Tag zu Tag neue Freibauern seiner Schar an, um gegen den Sheriff von Notingham zu revoltieren.
Stärken:~ sehr guter Bogenschütze
~ guter Stockfechter
~ sehr listig
~ redegewant / charismatisch
~ mutig
~ treu / loyal
~ selbstbewusst
Schwächen:~ hochmütig
~ übernimmt sich manchmal
~ draufgängerisch
~ manchmal ein wenig taktlos im Umgang mit anderen Menschen
~ ein wenig zu dominant und zu selbstsicher
~ denkt nicht immer über die Konsequenzen seines Handelns nach
Vorlieben:~ Spaß haben
~ Feiern
~ Bier
~ schönem Gesang zuhören
~ Abenteuer erleben
~ den Sheriff von Nottigham ärgern und provozieren
Abneigungen:~ der Adel (Machtgier, Eitelkeit, Geiz etc.)
~ der Sheriff von Nottingham
~ Ungerechtigkeit
~ das Gesetz
~ Einschränkungen
~ Verräter
Lebenslauf:Robin wurde Ende des 13. Jahrhunderts in einem kleinen Dorf in Nottinghamshire geboren. Von seiner Mutter weiß Robin kaum etwas, da sie schon kurz nach seiner Geburt starb. So wurde er von seinem Vater Ailric of Loxley großgezogen. Dieser war Förster und so lernte Robin schon in jüngsten Jahren den Wald kennen. Robin hatte eine durchaus normale Kindheit, wuchs in guten Familienverhältnissen, allerdings in Armut auf. Und schon früh, immer als die Steuereintreiber vom Sheriff zu ihnen kamen, entwikelte Robin eine Abneigung gegen die höheren Gesellschaftsschichten und empfand sie als Ausbeuter der Armen.
Außer seinem Vater, hatte Robin noch seinen Onkel mütterlicher Seits, Sir Gamewell. Er war Gutsherr und besaß ein großes Anwesen. Robin besuchte diesen manchmal, doch als er 13 Jahre alt war, verstarb sein Onkel. Kurz vor seinem Tod wollte dieser ein Testament hinterlassen, doch da Robin nicht anwesend war (er erfuhr erst spät, dass sein Onkel sterbens krank war und erreichte ihn nicht mehr rechtzeitig) und seine Zeit knapp war, vermachte er alles den Mönchen, die aufgrund der letzten Beichte anwesend waren. So fiel der ganze Besitz und das Gut der Kirche zu, während Robin und sein Vater weiter in Armut leben mussten.
So lebten sie ihr Leben weiter, bis Robin ein weiterer Schicksalsschlag einholte: als er 17 war, verstarb sein Vater und er war nunmehr allein. Anfangs fühlte sich Robin oft allein, doch schnell lernte er neue Leute kennen, knüpfte neue Kontakte und fand so recht schnell seine alte Lebensfreude wieder.
Schon früher interessierte sich Robin sehr für den Kampf, übte Regelmäßig mit Pfeil und Bogen, einem Stab oder einem Dolch zu kämpfen. Er zeigte darin besonderes Talent und als dann schließlich sein Vater verstarb und so einige Pflichten wegfielen, verbrachte Robin seine ganze Freizeit mit seinen Waffen. Schon bald zeigte er sich trotz seines jungen Alters als wahrer Meister der Waffenkunst.
Eines Schönen Sommertages, Robin war 18 Jahre alt, sollte ein komplett neuer Lebensabschnitt für den jungen Mann beginnen. Robin durchquerte den Sherwood-Forest, als am Wegesrand eine Gruppe Jäger rastete. Mit seinem Bogen und einem Köcher mit Pfeilen gerüstet wurde Robin von einem Jäger darauf angesprochen und zu einer Wette provoziert. Die Wette bestand darin, das schönste Tier aus einer weit entfernten Herde Rehe zu schießen, um so zu ermitteln, wer der bessere Bogenschütze sei. So schoss Robin den schönsten Hirsch, woraufhin der Jäger seine Fassung verlor und auf Robin losging. Aus Notwehr tötete Robin diesen und so kam es, dass er wegen Mord und Wilddiebstahl gesucht wurde. Robin war nun ein Geächteter.
So zog er sich in den Sherwood-Forest zurück und führte ein gemütliches Leben. Er machte es sich zur Aufgabe, den Adel zu berauben und den Freibauern zu helfen. So scharten sich innerhalb von einem Jahr etwa 100 Freibauern um ihn. Darunter seine treuen Gefährten Little John, Will Stutley, Wat mit dem Knotenstock, Will Scarlett und Midge der Müller. Mit einer treuen Schar hinter sich, machte Robin dem Sheriff von Nottingham das Leben zur Hölle. So spazierte er z.B. schon euf ein Bogenschieß-Wettbewerb nach Nottingham, gewann und empfing den Preis (einen goldenen Pfeil) aus den Händen des Sheriffs, ohne dass dieser ihn erkannte. Auch stattete Robin Nottingham einen Besuch ab, als Will Stutley gehängt werden sollte und Robin und die Schar ihn befreiten. Solche und viele andere spontanen Abenteuer durchlebte Robin fast täglich, in der Hoffnung, irgendwann über die Ungerechtigkeit zu siegen und den Adel zu stürzen.
Avatarperson:Errol Flynn
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