Name: Nathanael Covey (wobei er seinen Familiennamen nie erwähnt)
Alter: 137, scheinbare 23.
Geburtsort/planet: Er wurde in London, und somit auf der Erde geboren.
Familie: Charles Covey (71 †) und Violeta Covey (69 †) – waren seine Eltern, zu denen er aber nie ein gutes Verhältnis hatte.
Cassandra Covey (125) – seine Schwester, ebenfalls Vampir
Rasse: Vampir
Beruf: Er übt keinen Beruf aus.
Gesinnung: böse
Aussehen: Was sein Aussehen betrifft, hat er sich dem Zeitgeist angepasst und rennt nicht in altertümlichen Klamotten herum. Sein Kleidungsstil ist viel eher auffällig und düster. Seine Haare sind lang und schwarz, seine Haut sehr blass, hinzu kommt sein meist auffallend geschminktes Gesicht. Seine Kleidung ist meistens schwarz, nur selten trägt er farbiges. Dazu trägt er meist Stiefel und Nietengürtel und andere Accessoires in der Richtung, manchmal auch einen Hut, der Ähnlichkeiten mit dem einer Uniform hat.
Charakter: Was seinen Charakter anbelangt so war er schon immer recht schwierig und wurde von vielen als sehr boshaft und schadenfroh beschrieben, auch seine Eltern waren mit diesem Jungen überfordert. Er nutzt jede Gelegenheit um Unfriede zu stiften, und ist Meister der Manipulation und kann sich gut verstellen. Manchmal verfolgt er damit einen Zweck, doch oftmals ist es die blanke Langeweile die ihn dazu treibt andere zu triezen.
Nathanael hat auch keine Probleme zu lügen um seine Ziele zu erreichen und schreckt vor fast nichts zurück. Es gibt nur sehr wenige Leute mit denen er gut auskommt, er ist viel mehr ein Einzelgänger. Allerdings würde er den paar Leuten, die er schätzt auch jederzeit Rückendeckung bieten, aber dann auch ausschließlich diesen. Zu diesen privilegierten Leuten gehört zum Beispiel seine jüngere Schwester an, die er selbst zum Vampir biss.
Ansonsten ist er sich selbst sein nächster, und es wäre schon sehr erstaunlich wenn er anderen helfen würde, dann meist mit Hintergedanken oder aus purer Verzweiflung, was allerdings recht selten vorkommt. Der Vampir ist sehr misstrauisch und die ganze Welt ist für ihn voll potenzieller Feinde. Wobei er auch nicht gerade ohne ist, einmal wütend, kommt er nicht so schnell wieder runter und wird sehr rachsüchtig.
Stärken:.x. gut im Manipulieren
.x. gute Menschenkenntnis
.x. Organisationstalent
.x. Vampirfähigkeiten, wie die Verwandlung in eine Fledermaus und das Gedankenlesen
Schwächen: .x. Sonnenlicht
.x. geweihte Gegenstände
.x. Blutabhängigkeit
.x. ist oftmals leichtsinnig
Besonderheiten: Nathanael wurde mit 23 zum Vampir gebissen und hat so die vampirtypischen Fähigkeiten bekommen, siehe z.B. bei Stärken. Hat seine Schwester zum Vampir gebissen und den Rest seiner Familie ausgelöscht.
Vorlieben: .x. Unruhe stiften
.x. frisches Blut
.x. sternenklare Nächte
.x. seine Ruhe haben
Abneigungen: .x. Nervensägen
.x. zu verlieren
.x. Vampirjäger
.x. Beleidigungen ihm gegenüber oder gegenüber seiner Schwester
Lebenslauf: Nathanael ist das erstgeborene Kind der reichen Familie Covey. Gegenüber seinen Eltern hatte er jeher Probleme. Sein Vater war meist nie da aufgrund beruflicher Tätigkeiten und seine Mutter spendete mehr Zeit im Kaffeehaus als zusammen mit ihren Sohn und dann später auch mit seiner Schwester. Beide Kinder hatten also nicht wirklich viel von ihren Eltern und wuchsen so mehr allein auf. Verstanden sich aber immer sehr gut.
Frustriert wie der kleine Nathanael war ließ er diesen Ärger an anderen aus. Die konnte nichts dafür, aber mussten herhalten. Einmal sprachen ihn seine Eltern daraufhin an, und als er meinte, dass eh alles deren Schuld war, steckten sie ihn in eine Privatschule, wo er Vernunft und Verantwortung lernen sollte. Gegen jeglichen Protest seinerseits und auch den seiner Schwester, musste er dennoch das Elternhaus verlassen und landete mit 12 Jahren auf dieser Schule, wo er auch wieder negativ als Einzelgänger auffiel.
Gehänselt von den anderen baute er ziemlichen Hass auf seine Eltern auf, weil die Schuld waren, dass er dort war und das alles miterlebte. Und überhaupt hatte alles mit deren Nachlässigkeit angefangen. Seine Schwester so wie seine Eltern sah er nur selten während dieser Zeit. Bis er mit 19 Jahren wieder nach Hause kam und einen Job in einer Druckwerkstatt hatte. Obwohl sein Vater ihn viel lieber als Geschäftsmann oder Richter gesehen hätte, eben was Vernünftiges.
Doch Nathanael hasste dieses Leben in den hohen Kreisen, wo er als Kind so einsam war, wo er immer allein gelassen war, und andere Kinder ihn mieden, weil er eben aus der höheren Gesellschaft kam. Also tat er auch seinen Vater den Gefallen nicht und blieb bei der Druckerei.
Eines Abends traf er in einer Kneipe auf einen für ihn seltsam wirkenden Mann, er wusste nicht wo er herkam und hatte ihn auch noch nie vorher gesehen. Mit diesem Fremden kam er ins Gespräch und bekam so auch die Identität des Fremden mit: ein Vampir. Fasziniert wie er war, ließ er sich beißen. Seine Familie wusste davon nichts, sie waren lediglich verwundert warum er nur abends oder nachts kam. Dennoch sah Nathanael darin endlich seine Chance sich zu rächen. Und eines nachts tötete er dann seine Eltern. Seine Schwester konnte und wollte er nicht töten. Also biss er sie ebenfalls zu einem Vampir. Die beiden haben noch immer ein sehr gutes freundschaftliches Verhältnis, auch wenn sie sich während der Jahre öfters mal aus den Augen verloren haben, weil jeder sein Leben für sich gelebt hat.
Im Verlauf der Jahrzehnte, eignete sich Nathanael auch seinen Kleidungsstil an, er konnte ja nicht immer in diesen alten Lumpen herumrennen, da diese altmodisch gewesen wären und nur Fragen aufgeworfen hätten. Außerdem erinnerten sie, an all die Zeit zu Hause, welche er gern verdrängt. Zwar ist seine jetzige Kleidung nicht weniger auffallend, aber das kümmert ihn nicht wirklich. So hatte er weiter sein Leben in Englands Hauptstadt gelebt.
Bis er nun an diesem seltsamen Ort gelandet war. Er war nur froh, dass es nachts gewesen war, sonst wäre es wahrscheinlich sehr bitter geworden. Herausgerissen aus seiner natürlichen Umgebung versucht er sich nun durchzuschlagen und ist gezwungen manche Angewohnheiten, wie seine heimtückische Art halbwegs einzuschränken, denn er denkt nicht daran hier bleiben zu wollen, doch alleine wird er das wohl kaum schaffen.
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